Kurz gesagt: Die meisten Haushalte organisieren sich mit mehreren Apps – einem Kalender, einer Einkaufsliste, vielleicht einer WG-App oder einer App für gemeinsame Kosten. Jede für sich funktioniert. Das Problem entsteht dazwischen: Keine App weiß, was in der anderen steht. Wer im Kalender als verreist eingetragen ist, steht trotzdem im Putzplan. Der Essensplan weiß nichts von der Einkaufsliste. Ein Planer, in dem diese Bereiche zusammenarbeiten, nimmt euch genau diese Abstimmung ab.

Das eigentliche Problem: die Lücken zwischen den Apps

Ein typischer Dienstag in einer Familie mit zwei Kindern: Der Elternabend steht im Kalender von Mama, das Fußballtraining im Vereinsportal, der Abfuhrtermin für die Biotonne auf dem Zettel vom Entsorger, und wer heute kocht, wurde am Sonntag im Familienchat besprochen. Alle Informationen sind irgendwo vorhanden – aber niemand sieht sie zusammen. Das Zusammensetzen übernimmt meist eine Person im Kopf. Genau das ist der sogenannte Mental Load.

In einer WG sieht es ähnlich aus: Der Putzplan hängt am Kühlschrank, die Einkaufsliste ist eine Notiz in einer Gruppe, die Ausgaben stehen in einer Kosten-App. Fährt jemand zwei Wochen weg, muss jemand daran denken, den Plan zu ändern. Meist passiert das nicht – und dann gibt es Streit über das Bad.

Was sich ändert, wenn die Bereiche zusammenarbeiten

Abwesenheiten wirken überall

Wer im Kalender als unterwegs eingetragen ist, wird im Putzplan übersprungen, und die Rotation rückt weiter. Beim Kochdienst genauso: Wer nicht da ist, bekommt keinen Abend zugeteilt. Niemand muss den Plan von Hand umbauen, und niemand bekommt nach dem Urlaub den Vorwurf, das Bad nicht geputzt zu haben.

Termine bleiben, wo ihr sie sowieso anschaut

Ihr müsst euren gewohnten Kalender nicht aufgeben. Über einen Abo-Link erscheinen alle gemeinsamen Termine in Apple-, Google- oder Outlook-Kalender – für alle oder nur die eigenen. Umgekehrt holt ihr externe Kalender herein: Schule, Kita, Verein oder Müllabfuhr. Aus den Abfuhrterminen wird auf Wunsch die Aufgabe „Tonne raus“ am Vorabend, die reihum geht.

Vom Essensplan in den Einkaufswagen

Wer im Essensplan ein Rezept für Donnerstag einträgt, kann die Zutaten mit einem Klick auf die Einkaufsliste setzen – passend zur Zahl der Personen umgerechnet. Die Liste funktioniert auch im Supermarkt ohne Netz.

Gemeinsame Kosten ohne Rechnerei

In der WG oder im Paarhaushalt tragt ihr Ausgaben ein, gleich oder individuell aufgeteilt, auch feste Kosten wie Strom oder Internet. Alltagsplan zeigt, wer wem wie viel schuldet, und schlägt möglichst wenige Überweisungen vor – mit QR-Code (GiroCode) für die Banking-App.

Kinder machen mit, ohne eigenes Konto

Kinder haben eine eigene Spalte im Kalender und eigene Aufgaben, brauchen aber kein Konto und kein Handy. Für erledigte Aufgaben gibt es auf Wunsch Sterne, die gegen vorher vereinbarte Belohnungen eingetauscht werden. Welche Aufgaben in welchem Alter passen, steht in unserem Artikel über Aufgaben für Kinder nach Alter.

Für wen sich das lohnt – und für wen nicht

Ein verbundener Planer lohnt sich, wenn bei euch mehrere Bereiche ineinandergreifen: Termine, die den Putzplan betreffen; ein Essensplan, aus dem der Einkauf entsteht; Abwesenheiten, die alle wissen sollten. Das ist in Familien mit Kindern fast immer so, in WGs ab drei Personen meistens.

Wer dagegen nur Termine teilen oder nur Kosten abrechnen will, ist mit einer spezialisierten, oft kostenlosen App gut bedient. Einen ehrlichen Überblick, welche App was kann und was sie kostet, gibt unser Vergleich von Familienplanern und WG-Apps.

So steigt ihr am einfachsten ein

  1. Mit einem Bereich anfangen. Meist ist das der Kalender oder der Putzplan. Den Rest nehmt ihr dazu, wenn der erste Bereich läuft.
  2. Externe Kalender gleich einbinden. Schulferien und Feiertage für euer Bundesland sind schon drin; Schul-, Vereins- und Abfuhrkalender per Link ergänzen.
  3. Abwesenheiten konsequent eintragen. Erst dann spielt der Plan seine Stärke aus.
  4. Einmal im Monat kurz nachjustieren. Passen Aufgaben und Aufwand noch? Mehr dazu in unserem Artikel über die Haushaltsbesprechung ohne Streit.

Wer erst einmal ausprobieren möchte, wie sich Aufgaben fair verteilen lassen, kann mit dem kostenlosen Putzplan-Generator einen Plan erstellen – ohne Anmeldung. Alltagsplan selbst könnt ihr 14 Tage kostenlos testen; danach kostet es 4,98 € im Monat oder 49,98 € im Jahr für den ganzen Haushalt, ohne Werbung und mit Daten in der EU.